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5. Leguminosentag

Wertschöpfungsketten für NRW 

Leguminosen sind mittlerweile keine Randnotiz mehr. Mit den Greening-Anforderungen ist auch die Anbaufläche für Körnerleguminosen in NRW spürbar angestiegen. Auch in den Zwischenfruchtmischungen haben Leguminosen ihren Platz. Für die Praxis stehen einige Fragen im Raum: Wo stehen die Leguminosen jetzt und in Zukunft? Wie sind sie am sinnvollsten in die Fruchtfolge zu integrieren? Wie bekomme ich das Unkraut in den Griff? Und vor allem: Wie kann ich sie vermarkten? Abnehmer und Händler spüren zunehmend Anfragen zur Abnahme von Körnerleguminosen, können aber häufig die Silos noch nicht füllen. Wie bringen wir also in NRW die Akteure entlang der Wertschöpfungsketten zusammen? Hierfür möchten wir Beispiele aufzeigen: bereits bestehende Wertschöpfungsketten stellen sich vor, mögliche Abnehmer zeigen Ihre Kapazitäten auf. Was braucht es, um diese Wertschöpfungsketten in NRW weiterzuentwickeln? Diese Themen wurden bei dem 5. Leguminosentag auf Haus Düsse mit ausgewiesenen Experten aus der Wissenschaft, Wirtschaft, Beratung und Praxis diskutiert. 

Programm  hier (374 KB)

Vorträger

 Greening

 Chancen für eine nachhaltigere Eiweißfuttermittelversorgung in NRW (569 KB); Dr. Luiz F.P. Massucati; Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V., NRW

 Greening - Rückblick 2015 & Ausblick 2016 (2.0 MB);  Heinrich Brockerhoff; Landwirtschaftskammer NRW 

Anbau

 Anbaufragen zu Körnerleguminosen in 2015 (1.6 MB) ; Dr. Claudia Hof-Kautz; Landwirtschaftskammer NRW 

 Unkrautmanagement bei Körnerleguminosen (11.2 MB); Christian Kreikenbohm: Landwirtschaftskammer Niedersachsen 

Praktikerberichte

 30 Jahre Anbau von Ackerbohnen (4.0 MB); Rudolf Hoberg; Landwirt aus Liesborn

Anbau von Soja, weiße Lupine und Erbsen im Gemenge; Jan Wittenberg; Landwirt aus Nordstemmen 

Wertschöpfungsketten

 Heimische Eiweißträger in der Schweinemastration (438 KB); Elisabeth Sprenker; Landwirtin aus Beckum

 Warenstrom von Ackerbohnen, Erbsen sowie Gemenge und Soja für die ökologische Fütterung (2.0 MB); Alexander Krahn; Engemann GmbH & Co. KG, Willebadessen

Möglichkeiten der Vermarktung von Ackerbohnen und Erbsen;  Dr. Dirk Kökler; Raiffeisen Sauerland Hellweg Lippe eG. 

 Gibt’s ein Absatzpotential für Schlachtschweine aus heimischer und GVO-freier Fütterung? (89 KB); Dr. Frank Greshake; Viehvermarktung Rheinland GmbH & Co. KG (VVR)

 

Pressemitteilung

Greening als Chance. Höhere Fördersätze machen den Leguminosenanbau rentabler. Anna Bollermann, Wochenblatt 48/2015