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Leguminosen-Ernte-2012

 

Gute Erträge bei den Körnerleguminosen

Die Körnerleguminosenernte 2012 gehört der Vergangenheit an. Auf jeden Fall was die Ackerbohne und die Futtererbse angeht. Dies sind die Arten, die in NRW die größte Rolle spielen. Vereinzelt gibt es Pioniere, die sich an der Sojabohe probieren. Die Ernte ist noch nicht abgeschlossen. Auf den Demonstrationsbetrieben von "Vom Acker in den Futtertrog" stehen auch noch die Sorte Probor, eine blaue Lupine, und die weiße Lupinensorte Feodora.

Ackerbohne

Die über das Leguminosen-Monitoring erfassten Erträge lassen überwiegend auf eine gute bis sehr gute Ackerbohnenernte schließen. Im konventionellen Landbau lagen die Erträge zwischen 40 bis 72 dt/ ha.

Im ökologischen Landbau fallen die Erträge den Erfahrungen aus dem letzten Jahr entsprechend, um etwa ein Viertel bis ein Drittel geringer aus. So wurden hier Kornerträge von 28 bis 45 dt/ha erzielt.

Erbse

Die Erbse wird bekanntlich früher reif als die Ackerbohne. In diesem Jahr wurde sie zumeist im Anschluss an der Wintergerstenernte gedroschen. Die bisher vorliegenden Erträge liegen im konventionellen bisher zwischen 40 - 60 dt/ha. Dies sind Erträge aus dem konventionellen Anbau.

Aus dem ökologischen Landbau liegen bisher nur Gemengeerträge vor. Diese warten aber mit Erträgen zwischen 30 - 58 dt/ha mit durchaus zufriedenstellenden bis guten Ergebnissen auf. Zumeist beträgt hier der Erbsenanteil etwa ein Drittel.

Soja

Auch Soja wird vereinzelt in Nordrhein-Westfalen angebaut. Die ersten Ernteergebnisse zwischen 25 dt/ha und 35 dt/ha vom 1. Oktober aus dem Rheinland zeigen, dass auch an günstigen Standorten und passendem Witterungsverlauf mit dieser wärmeliebenden Bohne zu rechnen ist.

Weiße Lupine

auf dem Demonstrationsbetrieb der Familie Maaß des Projektes "Vom Acker in den Futtertrog" wurde die weiße Lupinensorte Feodora Anfang September gedroschen. Auf dem Versuchsfeld von 0,4 ha Größe wußte Feodora durchaus zu überzeugen, mit 35 dt/ ha Kornertrag war sie annähernd so gut wie die Ackerbohne auf dem ökologisch geführten Betrieb. Da die weiße Lupine in der Regel einen höheren Rohproteingehalt aufweist, wird der Rohproteinertrag pro Hektar vermutlich höher ausfallen.

 

Die Rohproteingehalte der einzelnen Arten von den Demonstrationsbetrieben können Sie dem Newsletter entnehmen. 

Zum Anbaujahr 2012 aus Sicht der Leguminosen gibt es einen Übersichtsartikel aus der Unabhängigen Bauernstimme.